Der Landesbeauftragte

für Computereinsatz im Religionsunterricht



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„Löschübung“ - Textreduktion mit der Löschfunktion des Textverarbeitungsprogramms

Im RU wird häufig mit zum Teil Sachtexten gearbeitet. Für den Fall, dass diese in digitalisierter Form (z.B. aus dem Internet oder CD-ROMs) vorliegen und der Religionslehrer mit seinen Schülerinnen und Schülern in einen Computerraum gehen kann, mag folgende methodische Variante für buchstäblich „Verarbeitung“ von Informationen eine willkommene und dabei gleichzeitig sehr praktische Abwechslung sein:

Die Schülerinnen und Schüler erhalten den Auftrag, den zentral gespeicherten Text auf ihren PC zu laden und dann damit eine „Löschübung“ zu machen. Ziel dieser Löschübung ist es, den Text durch Löschen  unwesentlicher Informationen auf seinen unverzichtbaren Kern zu reduzieren.

Im Prinzip kann diese Methode natürlich auch mit ausgedruckten Arbeitsblättern und z.B. einem dicken schwarzen Filzstift gemacht werden, aber

  • erstens sieht das Endergebnis dann wenig ansehnlich aus,
  • zweitens können durch die Arbeit mit PCs auch durchaus längere Texte bearbeitet und dann ggf. auf eine Druckseite gekürzt werden,
  • drittens können mit dem Computer auch gleichzeitig redaktionelle Eingriffe durch die Schülerinnen und Schüler erfolgen: Sie können logisch verbindende Ausdrücke einfügen, komplizierte Formulierungen durch Substitution geeigneter einfacherer Ausdrücke verdaubarer machen oder unverständliche Fachtermini durch Fußnoten zu erklären.

Die Ergebnisse können ausgedruckt und als Hausaufgabe in geeigneter Form weiter behandelt werden (lernen, Fragen zum Text beantworten oder – auch eine interessante Alternative – selbst Fragen zu diesem Text finden).


© Sebastian Schuhbeck, Bayer. Landesbeauftragter für Computereinsatz im Religionsunterricht ( 1998-2011 ) - Alle Rechte vorbehalten!

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